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Willkommen bei

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Wir sind ein Kinderdorf in Sambia - Afrika.

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Für die Umsetzung

unserer Projekte,

sind wir für jede

Spende dankbar.

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Aktuelles

Gründung der Stiftung Tikondane Schweiz – Sambia

Nach dem der Verein „Freundeskreis Schweiz – Sambia“ im November 2013 aufgelöst wurde, musste für die Unterstützung des Waisenheims Tikondane Orphanage Centre in Kabwe eine neue Trägerschaft für Spenden aus der Schweiz geschaffen werden.
Elsbeth, Raffael und Jürg Noti haben deshalb am 21 März 2014 eine Familienstiftung gegründet, die diese Aufgaben in Zukunft wahrnehmen wird.

Tikondane bewegt sich trotz schwierigen Zeiten in relativ ruhigen Gewässern

Die Covid-19,  die wirtschaftliche und politische Situation ist für die allgemeine Bevölkerung in Sambia enorm schwierig geworden. Zum Glück ist bis anhin keines der Kinder, Jugendlichen und Angestellten an Covid-19 erkrankt.

Covid-19 zog auch in Sambia die Schliessung der Schulen nach sich. Seit ein paar Wochen sind die Bildungseinrichtungen zum Glück wieder geöffent. Unsere Jugendlichen konnten während dem Lock Down auf der  Farm von Tikondane die Felder und den Garten bewirtschaften. Die Ernte entlastete das Monatsbudget recht stark. Leider ist die Maissaat vom Dezember 20 einer Pilzerkrankung zum Opfer gefallen und darum konnte nun im Mai 21 keine Maisernte erfolgen. Sie wollen nun Sojabohnen und Erdnussen pflanzen.

Ausser dem Diebstahl der Fahrräder im Tikondanehaus in Kabwe (siehe Rundbrief Dankesbrief Gönner Nov.20) waren und sind unsere Bewohner in der Stadt sehr sicher und sie fühlen sich dort auch wohl.

Die Wiedereröffnung des Tikondane Orphanage Centre auf der Farm  verzögert sich leider noch, weil wir dort zuerst einen Sicherheitszaun um die Wohn- und Ökonomiegebäude errichten müssen. Wir hofften dieses Projekt auf Ende des Jahres 2020 in Angriff nehmen zu können, um dann im Frühjahr 2021 mit Neueintritten von Kindern im Vorschulalter den Platz wieder zu beleben. Elsbeth und ich wollten diese Arbeiten dann vor Ort begleiten. Leider lässt es die Covid-19 Situation und auch die bevorstehenden Präsidenten- und Parlamentswahlen im August 2021  aus Sicherheitsgründen nicht unbedingt zu, einen sicheren Aufenthalt jetzt schon ins Auge zu fassen. Darum haben wir uns entschieden, erst gegen November / Dezember im laufenden Jahr einen persönlichen Besuch in Sambia einzurichten.

Da unsere Jugendlichen und Kinder in Kabwe einen schönen und sicheren Wohnort haben und alle ihre Schulen besuchen können, lässt sich die Verschiebung der verschiedenen Projekte gut verantworten.

Im Namen der Angestellten, Jugendlichen und Kinder danken wir euch allen herzlich für die Unterstützung, die wir immer wieder erfahren dürfen. Bleibt gesund und falls es das Wetter doch noch richtet, wünschen wir allen einen schönen Sommer

Juni. 21 J. Noti

Dr. Kenneth D. Kaunda, der erste Präsident von Sambia ist am 17. Juni 2021 im Alter von 97 Jahren verstorben.

Dr. Kenneth Kaunda ist uns allen ein Begriff. Er ist wohl einer der letzten lebenden Staatsmänner gewesen, der ein Land von der Kolonie in die Unabhängigkeit geführt hat. Sein Wort als Berater stellte er bis zu seinem Tod allen die es erfragten zur Verfügung.
Neben seinen unbestrittenen guten Taten für die Bevölkerung und seiner Philosphie „Zambian Humanism“, gab es in den Anfangszeiten auch dunklere Kapitel, im speziellen sei hier der Kampf gegen die Lumbachurchbewegung erwähnt, die im Norden von Sambia viel Repression und Tote nach sich zog.

Wir kondolieren der Kaundafamilie und der Nation aufrichtig zum Verlust dieses grossen Staatsmannes.

BBC Potcast über Kenneth D. Kaunda 

Juni 21 J. Noti

Die Parlaments- und Präsidentenwahlen im August 2021

Offensichtlich ist die „heisse Phase“ der Parlaments- und Präsidentenwahl in Sambia definitv eröffnet. Alle Kandidaten haben sich nun registriert und befinden sich in Position. Wie üblich war die Zeit vor den Wahlen geprägt durch verschiedene, gegenseitige Manöver und Anschuldigungen der Parteien untereinander. Insbesondere die zwei grössten Parteien, die Regierungspartei Patrioc Front PF und die grösste Opositionspartei United Party for National Development befanden sich schon seit Monaten im Wahlkampf. Die anderen Parteien mischten mehr oder weniger heftig mit. Auffallend ist immer wieder, wie sich einige Exponenten dieser Pasrteien je nach politischer Wetterlage, die Partei wechseln um dann allenfalls doch noch in den Genuss von politischen Ämtern zu gelangen. Wenn man die Presseartikel von Sambia langfristig verfolgt, staunt man schon extrem wie sich diese Herren und Damen jeweils äussern und die politische Gegenseite angreifen.

Insgesamt kann man die derzeitige Lage im Land als ziemlich angespannt bezeichnen und die Regierungspartei bestimmt die Spielregeln sehr stark zu ihren Gunsten. Die Covidsituation wird meines Erachtens teilweise unlauter als Spielball benutzt, indem grosse Wahlveranstaltungen verboten werden. Gleichzeitig werden prestigeträchtige Projekte wie die Eröffnung der Ksasungulabridge über den Zambezi mit grossem Pomp gefeiert und natürlich die Farben der Regierungspartei mit dementsprechend vielen Parteianhänger zelebriert. Andere Projekte wie die Eröffnung des neuen Flughafengebäudes usw. warten noch auf den richtigen Zeitpunkt.

Es bleibt die Hoffnung, dass nach den allgemeinen Wahlen wieder etwas Ruhe einkehrt. Die Befürchtungen sind durchaus angebracht, dass die allfällig unterlegene Partei die Wahlen als unfair und gefälscht erachten werden. Dies würde dann mit Sicherheit wieder eine schwierige Phase für die allgemeine Bevölkerung bedeuten.

Juni. 21 J. Noti

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